Lexikon „Hoch im Kurs“
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A
ist eine Steuer auf sämtliche Einkünfte aus Kapitalvermögen, insbesondere auf aus Investmentfonds ausgeschüttete Zinsen, Dividenden und Stillhalterprämien sowie auf Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen. Sie wird regelmäßig durch depotführende inländische Banken oder Kapitalanlagegesellschaften erhoben. ist eine Anlageform, die unabhängig von den jeweiligen Bewegungen der Märkte absolute Renditeziele anstrebt. Der Unterschied zu anderen Investmentfondsist der zulässige Wechsel in der Anlagepolitik. Jedoch ist keine Garantie auf das eingesetzte Kapital gegeben. Der Begriff Aktie bezeichnet sowohl die Mitgliedschaftsrechte (Beteiligung an der Aktiengesellschaft) als auch das Wertpapier, das diese Rechte verkörpert. Der Inhaber einer Aktie (Aktionär) ist „Teilhaber“ am Vermögen der Aktiengesellschaft. Seine Rechte werden durch die Bestimmungen des Aktiengesetzes geschützt. Systematische Untersuchung und Bewertung von Aktien, Aktiengesellschaften und Aktienmärkten sowie deren wirtschaftlichem Umfeld. Man unterscheidet zwischen fundamentalen und technischen Aktienanalysen. Aktienanleihen sind Schuldverschreibungen deren Basiswerte Aktien sind. Die Rückzahlung kann in Form von Bargeld oder Aktiendes zugrunde liegenden Unternehmens erfolgen. Kennzeichen von Aktienanleihen ist eine über dem marktüblichen Niveau liegende Verzinsung. Investmentfonds, der vorwiegend oder ausschließlich in Aktien angelegt ist. Kapitalgesellschaft, deren Gesellschafter (Aktionäre) über den Kauf von Aktien am Grundkapital beteiligt sind. Für Verbindlichkeiten des Unternehmens haften die Gesellschafter bis zur Höhe ihrer Beteiligung. Mit seinem Stimmrecht in der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft (AG) hat der Aktionär die Möglichkeit, auf Unternehmensentscheidungen in begrenztem Umfang einzuwirken. Auf Hauptversammlungen wird unter anderem über die Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat, die Verwendung des Bilanzgewinns und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat entschieden. Ein Aktienindex ist eine Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Performance(Performanceindex) einer bestimmten Auswahl von Aktien. Preis einer Aktie, der sich nach Angebot und Nachfrage richtet und sich dementsprechend börsentäglich ändern kann. Angebot und Nachfrage werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel durch die gesamtwirtschaftliche Situation, die Branchenperspektive, die Gewinn- und Zukunftsaussichten der Aktiengesellschaft. siehe auch „Renten“ Wertpapier, in dem die Ansprüche des Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaftverbrieft sind. Die Anteilscheine lauten über einen oder mehrere Anteile. Der Wert eines Anteils errechnet sich aus dem Wert des Fondsvermögens geteilt durch die Gesamtzahl der ausgegebenen Anteile. Er ist unter anderem abhängig vom Börsenkurs der zum Fondsvermögen gehörenden Wertpapiere. Im Rahmen des Vermögensbildungsgesetzes wird Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen eine Arbeitnehmer-Sparzulage für vermögenswirksame Leistungen (VL-Sparvertrag) gewährt. Grundsätzlich darf das zu versteuernde Jahreseinkommen für Ledige nur bis zu 17.900 Euro und für Verheiratete bis zu Euro 35.800 betragen. Der Staat fördert das VL-Sparen mit einer Arbeitnehmer-Sparzulage bis zu 18 Prozent für maximal 400 Euro vermögenswirksame Leistungen pro Jahr. Die Arbeitnehmer-Sparzulage wird beim Finanzamt beantragt. Investmentfondszur Altersvorsorge mit gesetzlicher Verankerung ( AS= Altersvorsorge Sondervermögen). Die Fonds sehen eine schwerpunktmäßige Investition in Aktien und Immobilien vor. Alle AS-Fonds müssen mit Spar- und Entnahmeplänen angeboten werden. Gebühr, die für den Anleger nur beim Kauf von Fondsanteilen anfällt und hauptsächlich zur Deckung der Beratungs- und Vertriebskosten verwendet wird. Preis, zu dem Investmentgesellschaftenin Deutschland ihre Fondsanteile verkaufen. Der Ausgabepreis ergibt sich aus dem Rücknahmepreis (Anteilpreis) zuzüglich eines Ausgabeaufschlags. Fonds schütten die erwirtschafteten Erträge (Zinsen, Dividenden, Mieteinnahmen) an ihre Anleger aus. Im Gegensatz dazu gibt es Fonds, die die Erträge automatisch wieder im Fondsvermögen anlegen, so genannte thesaurierende Fonds.Zurück zum Seitenanfang
B
Abkürzung für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die BaFin vereint die Geschäftsbereiche der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen, für das Versicherungswesen sowie für den Wertpapierhandel in sich und führt diese seit 01. Mai 2002 weiter. Investmentgesellschaften sind Spezial-Kreditinstitute und unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Phase anhaltender starker Kursrückgänge an der Börse. Gegenteil: Hausse. Referenz- bzw. Vergleichswert, der zur Beurteilung des Erfolgs einer Anlage herangezogen werden kann. Als Benchmark bei der Beurteilung der Wertentwicklung von Aktien und Rentenanlagen werden zumeist Indizes verwendet. Zahlungsfähigkeit und -bereitschaft eines Unternehmens oder Anleihe-Emittenten. Die Bonität gibt Auskunft über die Güte eines Schuldners. Handelsplatz für Waren und Wertpapiere. In Deutschland gibt es Börsen in Berlin und Bremen (als Teile der Börse Berlin-Bremen), Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Die Wertpapierbörse in Frankfurt ist die größte in Deutschland. Wertpapierfonds, der nur in Wertpapiereeiner bestimmten Industriebranche investiert (zum Beispiel Energie- oder Telekommunikationsfonds). Index, dessen Berechnungsgrundlage nur aus Wertpapiereneiner bestimmten Branche besteht (zum Beispiel Energie- oder Telekommunikationsfonds). Der Preis beziehungsweise Kurs, zu dem Verkäufer bereit sind, Wertpapiere zu verkaufen. Gegensatz hierzu ist der Geldkurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel Einzelteile, die zur Herstellung eines Endproduktes benötigt werden, nicht extra in die Berechnung des BIP einfließen, sondern im Gesamtwert des Endprodukts enthalten sind. Wenn das BIP zunimmt spricht man von Wirtschaftswachstum. Die Tiere sind Symbole für positive und negative Kursentwicklungen an der Börse. Der Bulle steht für den Aufwärtstrend (stößt mit seinen Hörnern von unten nach oben), der Bär für den Abwärtstrend (schlägt mit seiner Tatze von oben nach unten).Zurück zum Seitenanfang
C
Der Cash Flow ist eine Bilanzkennzahl, die Auskunft über die Finanzierungskraft eines Unternehmens gibt. Auch: Durchschnittskostenmethode. Bei einer gleich bleibenden Sparrate werden je nach Entwicklung des Anteilwerts bei höheren Kursen weniger und bei niedrigeren Kursen mehr Anteile erworben. Langfristig erreicht der Anleger damit einen günstigen durchschnittlichen Kaufpreis. Kurseinbruch an den WertpapiermärktenZurück zum Seitenanfang
D
Investmentfonds, der ganz oder überwiegend in andere Fonds investiert. Aktienindex, der die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien abbildet. Sammelstelle für Wertpapiere, auch für Investmentanteile. Beispiele sind ein: a) Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut b) Depot in Form eines Investmentkontos bei einer Investmentgesellschaft. Die Depotbank verwahrt die Vermögensgegenstände (Wertpapiere) eines Fonds. Fondsgesellschaft und Depotbank müssen getrennt sein, so dass das Vermögen des Anlegers vor einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt ist. Die Depotbank erhält in der Regel eine Depotgebühr für die Verwahrung des Fondsvermögens sowie eine Depotbankgebühr beispielsweise für Kontrollaufgaben. Derivate sind Produkte des Finanzmarktes, deren Bewertung vom Preis sowie den Preisschwankungen und -erwartungen des zugrunde liegenden Finanztitels (Basiswert wie Aktien, Anleihen, Devisen etc.) abgeleitet wird. Wichtigste Beispiele für Derivate sind Optionen und Futures. Devisen sind Forderungen auf ausländische Währungen. Sie können aus Guthaben oder Schecks auf ausländische Währungen bestehen. Ausländische Banknoten werden nicht Devisen sondern Sorten genannt. Wer ein regelmäßiges Einkommen hat, kann bei der Bank einen Dispositionskredit (auch: Dispo) für sein Girokonto beantragen. Das heißt, er kann sein Konto bis zu einem bestimmten Höchstbetrag überziehen, also ins Minus (Soll) gehen. Die Bank gibt keinen festen Rückzahlungstermin vor. Mit den laufenden Einnahmen wird das Soll immer wieder ausgeglichen. Wer den Kredit in Anspruch nimmt, muss mit hohen Zinsen rechnen – in der Regel zwischen 12 bis 15 Prozent pro Jahr. Der Dispositionskredit eignet sich daher eher für kurzfristige finanzielle Engpässe. Aktienbesitzer werden in Form von Dividenden am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Die Höhe der Dividende wird auf der jährlichen Hauptversammlung beschlossen. Sie profitieren also doppelt, wenn es gut läuft: von Aktienkurssteigerungen und Dividenden. Der Dow Jones Industrial Index (DJII) ist der bekannteste Index der New Yorker Börse (New York Stock Exchange) und spiegelt - analog zum DAX-Index - die Kursentwicklung der 30 bedeutendsten US-Aktien wider.Zurück zum Seitenanfang
E
Die einmalige Einzahlung eines bestimmten Betrages für den Kauf von Investmentanteilen. ist die Bezeichnung für aufstrebende Aktienmärkte in Schwellenländern. Dazu zählen aktuell die Märkte in Asien, Osteuropa und Lateinamerika. Meist gibt es hier deutlich höhere Wachstumsraten als auf den Kapitalmärkten der Industrieländer. Ausgabe von Wertpapieren auf dem Kapitalmarkt durch öffentlichen Verkauf. Meist durch Vermittlung einer Bank (Emissionsbank) oder einem Zusammenschluss von Banken (Konsortium). Emittenten sind in der Regel Unternehmen oder Institutionen, die Wertpapiere ausgeben. Indexabbildende Investmentfonds, die der Anleger fortlaufend über die Börse handeln kann. Beim Erwerb über die Börsezahlt der Anleger keinen Ausgabeaufschlag wie beim herkömmlichen Fondskauf, sondern lediglich die jeweiligen Transaktionsgebühren seines Kreditinstituts oder Brokers. Daneben fällt eine Verwaltungsvergütung an, die jährlich erhoben und dem Sondervermögen entnommen wird.Zurück zum Seitenanfang
F
siehe Anleihen. Siehe Investmentfonds. Kleinster Teil des Fondsvermögens (auch Anteil genannt), über den ein Anteilschein ausgestellt ist. Siehe Investmentgesellschaft. Siehe Anteilwert. Bei einem Fondssparplan kauft man regelmäßig Anteile an einem bestimmten Fonds. Für wie viel Geld, entscheidet der Sparer selbst. Er kann den Betrag auch jederzeit reduzieren, erhöhen oder ganz aussetzen. Die Gesamtheit der Vermögenswerte des Investmentfonds. Jedem Anleger steht ein Sparerfreibetrag zu. Um diesen unverzüglich und nicht erst im Rahmen der Einkommensteuererklärung auszuschöpfen, kann jeder Anleger gegenüber seiner Investmentgesellschaft, Bank oder Sparkasse einen Freistellungsauftrag erteilen. Terminkontrakt, bei dem Käufer und Verkäufer sich verpflichten, eine bestimmte Menge eines Basiswertes bei Fälligkeit zu einem festgelegten Preis zu liefern bzw. abzunehmen.Zurück zum Seitenanfang
G
Diese Fondsgarantieren zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals beziehungsweise zumindest eines bestimmten. Sie sind für Anleger geeignet, die der Sicherheit besonderen Wert beimessen. Der Preis beziehungsweise Kurs, zu dem Käufer bereit sind, Wertpapiere zu kaufen. Im Gegensatz hierzu siehe auch Briefkurs. Markt für kurzfristiges Geldkapital (insbesondere Schatzwechsel und Schatzanweisungen des Bundes und der Länder). Die Geldmarktgeschäfte werden hauptsächlich zwischen Kreditinstituten beziehungsweise zwischen der Bundesbank und Kreditinstituten getätigt. Wichtige Orientierungspunkte für die Zinssätze am Geldmarkt sind der Diskontsatz und der Lombardsatz. Geldmarktfonds investieren zu 100 Prozent in reine Geldmarktinstrumente (z.B. Festgelder, kurzfristig verzinsliche Wertpapiere). Geschlossene Fonds (zum Beispiel Kunst-, Film- oder Schifffonds) sind keine Fonds im Sinne des Investmentgesetzes (InvG) und werden dementsprechend auch nicht von Investmentgesellschaftenaufgelegt und verwaltet. Deren Haupttätigkeit umfasst die Auflegung offener Wertpapier-, Geldmarkt- und Immobilienfonds Investmentfonds bei denen die Wachstumsaussichten eines Unternehmens im Mittelpunkt stehen. Wachstum bedeutet in diesem Fall, dass Umsatz, Gewinn oder Cash Flow pro Aktieschneller wachsen als bei anderen Unternehmen der Branche.Zurück zum Seitenanfang
H
Nachhaltiger Anstieg der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Gegensatz: Baisse. Hedgefonds investieren ihre Mittel überwiegend am Terminmarkt in derivative Instrumente wie zum Beispiel Optionen und Futures. Je nach Anlagegrundsätzen liegen diesen Instrumenten Wertpapierindizes, Devisen, Anleihenoder Waren zugrunde. Aufgrund der großen Hebelwirkung der derivativen Produkte haben Hedgefonds im Vergleich zu anderen Fonds ein erheblich höheres Risiko und können hohe Kursschwankungen aufweisen. Das Anlageziel von Hedgefonds ist die Erzielung positiver Renditen unabhängig von der Kapitalmarktentwicklung. Unterschieden werden Single- und Dach-Hedgefonds. Single-Hedgefonds dürfen dem Privatanleger jedoch im Gegensatz zum Dach-Hedgefonds nur im nicht öffentlichen Vertrieb angeboten werden. Bei der Auswahl der Anlageinstrumente ist der Hedgefonds keinen Beschränkungen unterworfen.Zurück zum Seitenanfang
IJ
Errechneter Durchschnitt ausgewählter Kurse eines Wertpapiermarktes. Siehe zum Beispiel auch DAX. Investmentfonds, die die Zusammensetzung eines bestimmten Index vollständig oder in hoher Übereinstimmung nachbilden. Die Performancedes Fonds folgt daher weitestgehend der Entwicklung des Index. Wertpapier, das eine Beteiligung am Vermögen eines Investmentfonds verbrieft. Depot bei einer Investmentgesellschaft, das ausschließlich für den Erwerb und die Verwahrung von Fondsanteilenbestimmt ist. Merkmal: Gutschrift auch von Anteilbruchteilen. Als Begriffsdefinition nach deutschem Recht „Sondervermögen“, das von einer Investmentgesellschaft verwaltet und von einer von ihr unabhängigen Depotbank verwahrt wird. Sondervermögen heißt: strenge Trennung vom eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft. Fondsgesellschaft (auch: Kapitalanlagegesellschaft), die für das von ihr verwaltete Sondervermögen (Fonds) Wertpapiere oder Immobilien kauft und Anteilscheine an diesem Fonds ausgibt. Das Investmentgesetz (InvG) ist am 01.01.2004 in Kraft getreten und ersetzte das bisher geltende Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG). Im InvG wurden KAGG und das Auslandinvestment Gesetz (AuslInvestmG) zusammengefasst, die Regelungen für in- und ausländische Fonds vereinheitlicht und nach Investmentgesetz und Investmentsteuergesetz unterschieden. Wie auch vorher das KAGG, dient das Investmentgesetz primär dem Anlegerschutz.Zurück zum Seitenanfang
K
Siehe Investmentgesellschaft. Private Individualversicherungen wie die private Rentenversicherung werden im Kapitaldeckungsverfahren finanziert: Für jeden Versicherungsnehmer werden Leistungen vom Versicherungsunternehmen aus den Beiträgen der Versicherten angespart. Aus dem verzinsten Vermögen erhalten die Einzahler später Auszahlungen, beispielsweise ihre private Rente. siehe Zinsabschlagsteuer. Markt für langfristige Kredite und Beteiligungskapital. Über den Kapitalmarkt erhalten Unternehmen und der Staat Mittel für langfristige Investitionen. Institute, die Spar- und Anlagegelder aufnehmen und an Kredit- oder Kapitalsuchende weiterleiten oder Kapital sammeln und in Wertpapieren anlegen (zum Beispiel Banken, Bausparkassen, Investmentgesellschaften oder Versicherungen). Preis eines Wertpapiers, der sich gemäß Angebot und Nachfrage an der Börse bildet. Index / Börsenbarometer, in das ausschließlich die Kurse und nicht die Dividendeneingerechnet werden.Zurück zum Seitenanfang
L
Investmentfonds, die sich bei ihrer Anlage auf ein bestimmtes Land beziehungsweise mehrere unter bestimmten Gesichtspunkten zusammengefügte Staaten konzentrieren, wie zum Beispiel Frankreich-, Großbritannien- oder BRIC-(Brasilien, Russland, Indien, China) Fonds. Investmentfonds, die mit einer Endfälligkeit ausgestattet sind.Eigenschaft eines Zahlungsmittels, rasch in flüssige Mittel wie zum Beispiel Bargeld umgewandelt werden zu können.
Die Liquiditätsquote eines Fonds bezeichnet den Bestand der kurzfristig zur Verfügung stehenden Barmittel. Bei Offenen Immobilienfonds ist dies die Differenz zwischen dem gesamten Volumen eines Fondsund dem Bestand in Immobilien.Zurück zum Seitenanfang
M
Gemischte Fonds beziehungsweise Mischfonds legen ihre Mittel sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Wertpapieren an. Das Mittelaufkommen (MA) ist die Differenz aus den Mittelzuflüssen durch Anteilscheinverkäufe und den Mittelabflüssen durch Anteilscheinrücknahmen (flußbezogene Größe) und entspricht damit dem Nettomittelaukommen.Zurück zum Seitenanfang
N
Abkürzung für National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Computerbörse der US-amerikanischen Freiverkehrshändler in New York. An der NASDAQ werden besonders wachstumsträchtige und innovative Werte gehandelt. Unter einer Neuemission versteht man die erste Zulassung eines Wertpapierszum Börsenhandel.Nichtveranlagungs-Bescheinigung
Eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung stellt das Finanzamt den Personen aus, die keine Einkommensteuer zahlen müssen, weil sie beispielsweise nur sehr geringe Einkünfte haben (wie zum Beispiel viele Studenten und Rentner). Sie müssen ihre Zinseinkünfte, Dividenden, Erträge aus Investmentanteilen und andere Kapitalerträge nicht versteuern, auch wenn sie über dem gesetzlichen Sparerfreibetragliegen Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Diese Fonds sind interessant für Anleger, die häufiger zwischen Fonds wechseln oder ihr Geld kurzparken möchten. Für Anleger mit längerem Anlagehorizont eignen sie sich jedoch weniger, da die Verwaltungskosten meist höher sind als bei Fonds mit Ausgabeaufschlag.Zurück zum Seitenanfang
O
Investmentfonds, die ihre Gelder überwiegend in gewerblich genutzte Immobilien (zum Beispiel Büros, Einkaufszentren, Hotels) anlegen. Sie werden offene Fonds genannt, weil die Zahl der Anleger und der Objekte nicht beschränkt ist – im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds. Bezeichnet das Recht, eine bestimmte Menge eines Basiswerts (z. B. Aktien) zu einem vereinbarten Preis (Basispreis) innerhalb eines festgelegten Zeitraums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt vom Schreiber der Option (Stillhalter) zu erwerben (Kaufoption/Call) beziehungsweise an diesen zu veräußern (Verkaufsoption/Put). Ein festverzinsliches Wertpapier, welches das Recht zum Erwerb von Aktien in einem von der Anleiheabtrennbaren Optionsschein verbrieft. Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge von Handelsobjekten am Kassa- oder Terminmarkt. Der Investor erteilt die Order bei einer Bank, einem Finanzdienstleister oder einem zum Börsenhandel zugelassenen Institut.Zurück zum Seitenanfang
PQ
Synonym für Wertentwicklung: Sie bezeichnet die prozentuale Veränderung zwischen der angelegten Summe am Anfang und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraums. In einen Performance-Index gehen im Gegensatz zu einem Preis-Index zusätzlich die Dividendenzahlungen der in ihm enthaltenen Unternehmen ein. Damit gibt dieser Auskunft über die vollständige Wertentwicklung eines Portfolios. Ein Beispiel für einen Performanceindex ist der DAX. Zusammensetzung eines Vermögens. Bei Wertpapierfondsspeziell die Zusammensetzung des Wertpapiervermögens. Investmentfonds, deren Anteilscheinevon jedermann erworben werden können.Zurück zum Seitenanfang
R
Zuweisung eines Rangplatzes nach quantifizierbaren Kriterien. Rankings weisen vergleichbaren Investmentfondseinen Rangplatz zu, das heißt, sie bringen Investmentfonds mit identischem oder sehr ähnlichem Anlagefokus in eine geordnete Reihenfolge.Ratenkredit
Wer für größere Konsumgüter Geld braucht, kann bei der Bank einen Ratenkredit bekommen. Hier werden eine bestimmte Kreditsumme, ein fester Zinssatz und eine monatliche Rückzahlungsrate vereinbart. Ein Ratenkredit läuft über maximal 72 Monate. Bewertung beziehungsweise Bonitätseinstufung des Wertpapieremittenten nach einem standardisierten Verfahren. Wer ein Grundstück, eine Wohnung oder Haus kaufen möchte, kann einen Realkredit bekommen. Ein bestimmtes Eigenkapital muss vorhanden sein, den übrigen Teil der Kaufsumme leiht die Bank. Als Sicherheit dient die gekaufte Immobilie. Realkredite können über lange Zeiträume, zum Teil Jahrzehnte, zurückgezahlt werden. Deutsche Investmentgesellschaftensind gesetzlich verpflichtet, für Ihre Fonds jährlich einmal einen Rechenschaftsbericht und nach sechs Monaten einen Halbjahresbericht zur Information ihrer Anleger herauszugeben. Der Rechenschaftsbericht umfasst unter anderem:- die Vermögensaufstellung,
- die Aufwands- und Ertragsrechnung,
- die Höhe der eventuellen Ausschüttung,
- Informationen zur Geschäfts- und Fondsentwicklung.
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S
Das bei der Investmentgesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Investmentgesellschaftgetrennt gehalten werden. Jedem Anleger stehen ein Sparerfreibetrag von 750 Euro sowie ein Werbungskostenpauschbetrag von 51 Euro zu. Bei Zusammenveranlagten (Eheleuten) verdoppeln sich diese Beträge. Bis zu der jeweiligen Höchstgrenze von 801 Euro (bei Verheirateten 1.602 Euro) kann ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Unter einem Sparplan versteht man eine regelmäßige Zahlung eines bestimmten Betrages zur Ansammlung von Fondsanteilen. Ein besonderer Vorteil für den Anleger liegt in der Flexibilität des Investment-Sparplanes, der nahezu alle Varianten hinsichtlich der Höhe, Zahlungsweise, Anlagedauer u. ä. zulässt. Investmentfonds, die nur einem begrenzten Anlegerkreis (nicht natürliche Personen) vorbehalten sind. Meist handelt es sich um institutionelle Anleger, wie zum Beispiel Versicherungsunternehmen, Pensionskassen oder Stiftungen. Spezialfonds dürfen nicht mehr als 30 Anteilinhabern zugänglich sein. Der Spezialfonds unterliegt ebenso wie ein Publikumsfonds dem Investmentgesetz.Zurück zum Seitenanfang
T
Abkürzung für Total Expense Ratio, die Gesamtkostenquote: Die Kapitalanlagegesellschaft legt im Rechenschaftsbericht die bei der Verwaltung des Sondervermögens, innerhalb des vorangegangenen Geschäftsjahres zu Lasten des Sondervermögensangefallenen Kosten (ohne Transaktionskosten), offen. Sie weist den Gesamtbetrag der Kosten als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens aus. An einer Terminbörse (auch „Futures -Börse“) werden Terminkontrakteauf Waren („Commodities“) oder Finanzprodukte („Financials“) gehandelt. Hierbei handelt es sich um Transaktionen, die erst in der Zukunft abgewickelt werden. Die Verträge werden jedoch schon heute geschlossen. Ein Terminkontrakt ist ein standardisierter Vertrag über den Kauf oder Verkauf einer bestimmten Menge einer Ware, zu einem festgelegten Preis, an einem bestimmten Datum. Zahlung und Lieferung der Waren liegen in der Zukunft. Die Erträge aus Wertpapieren (Dividenden und Zinsen) werden nicht ausgeschüttet, sondern wieder in neue Wertpapiere angelegt. Total-Return-Fonds haben das Ziel, unabhängig von der Börsenentwicklung eine positive Performance zu erwirtschaften. Sie können dabei, je nach Anlagebedingungen, alle Assetklassen nutzen. Kurzfristige Käufe und Verkäufe von Wertpapierenmit dem Ziel, kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen. siehe No-Load-Fonds.Zurück zum Seitenanfang
U
Umbrella-Fonds (Ursprungsland Großbritannien) stellen ein Fondskonzept dar, unter dessen Dach sich mehrere Subfonds (Unterfonds) befinden. Alle Fonds werden unter der Regie einer Investmentgesellschaft verwaltet, weisen aber unterschiedliche Anlageschwerpunkte auf. Ein Umbrella-Fonds ist kein Dachfonds, der das Anlagekapital in andere Fondsinvestiert. Die gesetzliche Rentenversicherung wird im Umlageverfahren finanziert, das heißt die laufenden Rentenleistungen werden aus den Beitragseinnahmen desselben Jahres finanziert. Dabei gilt der so genannte Generationenvertrag: Die Erwerbstätigen zahlen die Renten der heutigen Pensionäre in der Erwartung, dass die nachfolgende Generation die gleiche Verpflichtung auch für sie übernehmen wird. Die Arbeitnehmer-Beiträge werden also nicht wie beim Kapitaldeckungsverfahrenals Kapital für zukünftige Rentenansprüche angespart. Durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen festverzinslichen Wertpapiere. Sie wird regelmäßig von der Bundesbank errechnet und veröffentlicht. Zur Beschaffung von Fremdkapital geben Unternehmen sogenannte Unternehmensanleihen (Englisch: Corporate Bonds) heraus. Diese Finanzierungsquelle bietet die Möglichkeit, hohe Kapitalbeträge zu langen Laufzeiten aufzunehmen.Zurück zum Seitenanfang
V
Investmentfonds, bei denen die Bewertung und die Stabilität des Unternehmens im Vordergrund stehen, also beispielsweise Unternehmen, deren Gewinne stetig sind und deren Wachstum kontinuierlich verläuft. Er enthält alle Angaben, die von wesentlicher Bedeutung für die Beurteilung der Investmentanlagen sind. Dem Erwerber von Anteilscheinen muss der Verkaufsprospekt zugänglich gemacht werden. Vermögenswirksame Leistungen sind freiwillige Sozialleistungen des Arbeitgebers. Sie werden gemäß Tarifvertrag zusätzlich zum Lohn oder Gehalt gezahlt. Der vom Staat bezuschusste Höchstbetrag liegt bei 40 Euro monatlich. In einem sogenannten Warenkorb werden 750 Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs zusammengefasst und entsprechend ihrer Bedeutung in den Budgets der Haushalte gewichtet. Der Vergleich der Kosten des aktuellen Warenkorbs mit dem des Vorjahres ergibt die Inflationsrate. Bezeichnung für einen realisierten Gewinn aus einem Wertpapiergeschäft. Maß für die Schwankungsbreite eines Wertpapierkurses oder Indexes um seinen Mittelwert in einem festen Zeitraum. Ein Wertpapier wird als volatil bezeichnet, wenn sein Kursrelativ starken Schwankungen innerhalb eines recht kurzen Zeitraumes unterliegt.Zurück zum Seitenanfang
W
Anleihe, die in einer anderen als der Landeswährung des Emittentenherausgegeben wird. An einer Warenterminbörse werden Termingeschäfte über Einheiten von Naturprodukten abgeschlossen, die in großem Umfang verbraucht werden (Getreide,Baumwolle). Der Wechselkurs bezeichnet das Umtauschverhältnis zweier Währungen. Die Wertentwicklung einer Anlage ist die prozentuale Veränderung zwischen dem angelegten Vermögen am Anfang des Anlagezeitraumes und seinem Wert am Ende des Anlagezeitraumes. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Fondsanteile investiert. So werden die Wertentwicklungen ausschüttender und thesaurierender Fonds untereinander vergleichbar. Der BVI berechnet die Wertentwicklung von Investmentfondszum jeweiligen Monatsultimo für eine Vielzahl von Anlagezeiträumen. Vermögensrecht, das in Form einer Urkunde verbrieft wird. Zu den Wertpapieren zählen unter anderem Aktien, Anleihen und Investmentanteile. Handelsplatz für Wertpapiere. In Deutschland gibt es Börsenin Berlin und Bremen (als Teile der Börse Berlin-Bremen), Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Die Wertpapierbörse in Frankfurt ist die größte in Deutschland. Fonds, dessen Vermögen in Wertpapiereninvestiert ist. Sofern ein Anleger auf die jährliche Ausschüttung nicht angewiesen ist, empfiehlt sich die Wiederanlage der Erträge zum Beispiel im Rahmen von Investment-Sparprogrammen, für die die Gesellschaften Wiederanlagerabatte bis hin zum Nulltarif gewähren. Für die jährlichen Erträge werden dann immer neue Anteile oder Bruchteile von Anteilen erworben, die ihrerseits Erträge abwerfen, die erneut angelegt werden. Dieser Kumulativeffekt verstärkt sich mit der Dauer der Anlage. Bei Inhabern eines Anlagekontos, das direkt bei der Investmentgesellschaftgeführt wird, erfolgt die Wiederanlage automatisch und kostenfrei in neuen Anteilen beziehungsweise Anteilbruchteilen. Die Wertpapier-Kennnummer ist eine sechsstellige Zahl zur Identifizierung eines Wertpapiers. Sie wird ausschließlich für in Deutschland handelbare Wertpapiere verwendet. Seit April 2003 wurde die WKN durch die 12-stellige ISIN (International Security Identification Number) ersetzt. Aus praktischen Gründen wird aber weiterhin auch die WKN im Aktienhandel verwendet. Der DAXhat beispielsweise die WKN 846900.Zurück zum Seitenanfang
XYZ
Ein Zielfonds ist ein Fonds, der mit Blick auf ein bestimmtes Anlageziel/einen bestimmten Anlagehorizont konzipiert wird. Zusätzliche Wertsteigerung einer Anlage durch Wiederanlage der erwirtschafteten Erträge („Zinsen auf Zinsen“). Zwischengewinne sind die im Verkaufs- oder Rückgabepreis enthaltenen Entgelte für vereinnahmte oder aufgelaufene Zinsen, die vom Fonds noch nicht ausgeschüttet oder thesauriertund somit beim Anleger noch nicht steuerpflichtig wurden.Zurück zum Seitenanfang


